DER PFAU

DER PFAU

Der Pfau Als persisches Wahrzeichen und Gütesiegel für die naturreine Qualität und geschmackliche Vollkommenheit unserer Produkte

Der Rad schlagende Pfau wird in Persien seit alter Zeit als heiliges Wesen verehrt und steht dort sinnbildlich für Liebe, Schönheit, Reinheit, Ursprünglichkeit und Vollkommenheit. Wir haben den Pfau ganz bewusst als Corporate Visual und Signet unserer Firma gewählt, damit er sein Rad für die Marke SHATOH schlägt – sozusagen als Wahrzeichen und Gütesiegel für die Reinheit und geschmackliche Vollkommenheit unserer persischen Naturprodukte.

Mit seinem majestätischen Erscheinungsbild und seiner Farbenpracht zog der Pfau schon immer Herrscher und Denker in seinen Bann. Persiens berühmtester Dichter Saadi schwärmte 1258 in seinem lyrischen Werk „Golestan“, dass allein die Pfauenfeder es wert sei, um als Lesezeichen im Koran zu liegen. Gut 500 Jahre später inspirierte dies Johann Wolfgang von Goethe zu einem Gedicht über die Schönheit des Pfaus. In seinem „West-Östlichen Divan“ bezeichnete er die Pfauenfeder als „Erdgebilde höchster Schatz“, auf der „Gott sein Auge aufgedrückt“ hat. Ähnlich wird der Pfau auch in der persischen Mythologie als Ursprung göttlicher Schöpfung gesehen. Eine Sufi-Legende besagt, dass Gott den Geist in Gestalt eines Pfaus schuf, der beim Blick in den Spiegel so ergriffen von seiner Schönheit war, dass er Schweiß- tropfen und Tränen vergoss, aus denen alles weitere Leben entstand.

Das imposante tausendfarbige Pfauenrad wurde zum Symbol für die kosmische Entfaltung des göttlichen Geistes und der Pfau selbst zum himmlischen Wesen. Mit dem legendären Pfauenthron „Tacht-e Tavus“, den der Schah Nadir im Jahr 1739 bei seiner Eroberung Delhis in den Gemächern des indischen Hochmoguls Muhammad erbeutete, fand die Pfauenmythologie Persiens ihren geschichtlichen Höhepunkt: Der mit purem Blattgold und fast 27tausend wertvollsten Edelsteinen verzierte Thronsessel wurde zum Krönungs-Möbel künftiger Schah-Dynastien und war fortan persisches Nationalheiligtum.

Dass der als Inbegriff kaiserlicher Prachtentfaltung geltende Thron knapp 100 Jahre später auf mysteriöse Weise geraubt wurde und seitdem als verschollen gilt, lässt seinen Mythos heute noch mehr strahlen. Die mit Fragmenten des Originals rekonstruierte Kopie stand für Schah-Krönungen noch bis 1981 im Golestan-Palast bereit und wird heute im Juwelenmuseum der Nationalbank von Teheran ausgestellt.

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